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Tag 15 und ein Fazit

Reportagen > Radtourismus > Estland

Tag 15, 27.06.2012

Tallinn

Nachdem des Nächtens der estnische Regenverantwortliche noch mal gezeigt hat was er so kann, war endlich heute morgen keine Regenvorhersage. So entschließen wir uns diesen Tag noch mal für eine Radtour zu nutzen. Ziel soll das Hotel Hiie Talu in Harjumaa sein. Das wäre ja laut unserem Fahrplan die letzte Unterkunft vor Tallinn gewesen. Auf Grund der doch recht empfindlichen Temperaturen entschließen wir uns jedoch in der Höhe von Muure zu wenden. So geht es retour Richtung Tallin über die 1, ich glaube die Straße hat Autobahncharakter, aber gestört hat sich keiner dran...

Vorbei am Fernsehturm der Metropole, ging es nun in Richtung Rohuneeme, die nördlichsten Spitze der Tallina Laht. Eine Entscheidung die wir nicht bereut haben. Entlang der Küstenstraße konnte man bestaunen, was sich hiesige Architekten alles so einfallen lassen und das ist gewiss nicht von schlechten Eltern. Als es gar nicht mehr weiter ging, entschlossen wir uns dann doch umzukehren, hatten wir jetzt mit dem recht starken Wind aus nordöstlicher Richtung zu kämpfen. Immer wieder boten sich dabei imposante Ansichten der Umgebung und auf Tallinn. Über Pirita, dem einstigen Stützpunkt der olympischen Spiele, folgten wir dem Radweg 1 nach Tallinn.
So gelang es, an einem der letzten Tage doch noch mal ein paar Radkilometer bei recht freundlichem Wetter zu absolvieren.




Damit endet unser Bericht über unser estnisches Fahrradabenteuer. Morgen werden bei Zeiten die Räder bei einem estnischen Kollegen verpackt. Den Rest des Tages werden wir mit unserer Tochter verbringen. Am Freitag geht es dann mit dem Flugzeug nach Hannover, um von dort aus nach Celle zu reisen. In der Nähe von Celle wartet schon das nächste Fahrradevent auf uns. Doch das ist eine ganz andere Geschichte. Wir werden berichten....

parimate soovidega Tallinna
(viele Grüße aus Tallin)


gefahrene Tageskilometer: 81,27 km


Fazit

Es gibt immer Menschen die bei der Planung und Durchführung solcher Unternehmungen mit Rat und Tat beiseite stehen. Dies ist der Zeitpunkt, um sie entsprechend zu würdigen. Stellvertretend für alle möchten wir hiermit danken:

    Dessau Flüge

  • Dirk Felz  - www.felz-edv.de

    Hardware/ Systembetreuung

    Software/ Garmin

     Logistik/ Biketransport

  • R. Balgabaev & Partner, - www.xcsport.eu/

    Logistik/ Flughafentransfer

    Logistik/ Flughafentransfer
    und zum Schluss dem wichtigsten Mann an unserer
   Seite:

    Webmaster, täglich aktuelle Bearbeitung unserer
    Texte und Bilder

... und am Schluss die Frage: Was bleibt?

Wir haben einen landschaftlich reizvollen jungen Staat kennengelernt. An allen Ecken und Enden des Landes wird gebaut ohne jedoch bisher die Schönheiten des Landes zu zerstören. Erstaunlich mit welch einer Dynamik dies geschieht. Es wird Dinge in Deutschland geben, die ich sicherlich vermissen werde. Genannt sind hier nur das stets für jeden und an jeder Stelle frei zugängliche Internet. Egal ob Hotel, Gaststätte, Kaufhaus, Reisebus immer und überall ist der freie Zugang zur WWW.-Welt möglich.
Aber auch der, der diesem ganzen Trubel, dieser oftmals so hektischen Zeit entrinnen will, ist in Estland bestens aufgehoben. Endlose Weiten vereint mit grenzenloser Stille ermöglichen es dem gestressten Zeitgenossen in herrlicher Natur auszuspannen, um innerliche Ruhe und Kraft für kommende Aufgaben zu finden. Mann muss sich lediglich die Zeit dafür nehmen.
Vermisst haben wir hingegen den Kontakt zur heimischen Bevölkerung. Gerne hätten wir einiges mehr über die tagtäglichen Probleme kennengelernt. Dies muss aber nicht an den Esten selber gelegen haben. Viele Esten sind der englischen Sprache sicherlich besser mächtig als wir. Wir wurden stets überall höflich und zuvorkommend bedient.
Estland ist ein sauberes Land. Müll und Dreck wird man nicht nur in den Touristenzentren vergebens suchen. Es gibt sicherlich noch viel positives zu berichten. Da gibt es eigentlich nur eine Empfehlung:

Fahrt hin, schaut es euch an und macht euch euer eigenes Bild. Wir sind der Meinung, es lohnt sich wirklich.








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